Die zweite Programmhälfte gehörte vorwiegend der renommierten, in Basel lebenden Sopranistin Eva Csapó, die mit stimmlicher Leuchtkraft, feinem Gespür für dramatische oder komödiantische Nuancen und klarer Diktion Reineckes "Serenädchen", Schuberts "Forelle", Mendelssohns "Elias"-Sequenz "So ihr mich von ganzem Herzen suchet" und [Jean- Bapstiste] Faures "Crucifix" beeindruckte und außerdem den zu Unrecht im Konzertleben ignorierten Spätro-antikern Carl Eckert und Ernst Reiter eindrückliche Reverenz erwies. In Sebestyén NyÃrö, der mit Bartóks "Tanzweisen aus Siebenbürgen" auch Solistisch brillierte, hatte die Sängerin einen höchst einfühlsam begleitenden Idealpartner am Klavier. Oberbadisches Volksblatt, 2004
Oberbadisches Volksblatt E 62034 A
119. Jahrgang,
Nummer 151.
Samstag, 3. Juli 2004
Artikel:
Ein Spitzenpotpourri
der populären Klassik
OBadisches VB
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